Reiseberichte

Reisebericht 4/2026
Hiermit bestätige und versichere ich, dass meine Texte von mir Claudia persönlich sind und ich niemals KI/AI anwende oder angewendet habe! Nun richteten wir uns also für eine Woche im Matusadona NP ein. Je nach der Menge des jeweiligen jährlich erhaltenen Regens zwischen Dezember und April sieht die Landschaft für den Betrachter völlig anders aus. In diesem Jahr, wo es sehr viel Wasser gab, windeten sich nun viele kleine Bächlein und Flüsschen in den Karibasee. Landmassen wurden durch Wassergräben getrennt und kleine Inselchen entstanden. Praktisch täglich begaben wir uns nun frühmorgens für ein paar Stunden auf die Pirsch. Am ersten Tag schon hatten wir unser Highlight. Kaum zwei Stunden unterwegs stiessen wir schon auf die prächtigen sich ausruhenden Wildhunde. Diese hatten in der Nacht ein kleineres Tier erlegt und sich vollgefressen. Zahlreiche, verschiedene Geierarten, wie Kapgeier, Ohrengeier und Wollkopfgeier waren nun am Werk und zerrten an irgendwelchen Gedärmen. Ansonsten begegneten wir nur noch den überall vorkommenden und in grosser Anzahl vorhandenen Impalas und Warzenschweinen. Nur ein einziger Elefantenbulle und zwei Ellipsen-Wasserböcke kreuzten noch unsere Wege. Aber kein Nashorn weit und breit in Sicht. (Man muss sich vorstellen, wir suchen 17 Nashörner auf einer Fläche von der Grösse des Kanton Luzern

Reisebericht 3/2026
Hiermit bestätige und versichere ich, dass meine Texte von mir Claudia persönlich sind und ich niemals KI/AI anwende oder angewendet habe! Nach den vielen, grossartigen Eindrücken des Lower Zambesi Nationalparkes fuhren wir nun wieder in entgegengesetzter Flussrichtung dem Sambesi entlang der Grenze nach Zimbawe entgegen. Mittig dieser Strecke campierten wir bei einer sehr schönen Lodge, Kiambi Lower Zambesi Lodge, wo am Mittag ein Radlerehepaar aus Deutschland eintraf. Dieses sehr sympathische Paar in unserem Alter strampelt schon seit Sommer 2024 durch die Welt. Gestartet wurde in Alaska, und die beiden radelten anschliessend bis Feuerland. Danach konnten sie mit einem Schiffscontainer nach Kapstadt (Südafrika) übersetzen und radeln nun nordwärts weiter bis sie im Sommer 2027 wieder nach Deutschland zurückkehren werden. Heikes Fahrradlast beträgt 28 kg, Ludwigs 36 kg. Vor dieser Leistung kann man den Hut nicht tief genug ziehen. Tage-, wenn nicht wochen- oder gar monatelang hätte man ihren Geschichten, Erfahrungen und Abenteuer zuhören können. Am darauffolgenden Tag reisten wir weiter nach Siavonga, ein kleines Städtchen am Karibastausee (einer der grössten Stauseen). Auf der Campsite der Sandy Beach Lodge trafen wir Lisi und Martin. Die beiden Österreicher sind ebenfalls Bremach-Fahrer. Vor 9 Jahren, 2017 also, trafen wir sie zum ersten Mal auch

Reisebericht 2/2026
Hiermit bestätige und versichere ich, dass meine Texte von mir Claudia persönlich sind und ich niemals KI/AI anwende oder angewendet habe! Nun, nachdem Peter seine div. Arbeiten erledigt hatte, suchten wir am Tag vor Abreise in der Stadt (Lusaka) zuerst einen Outdoorladen auf, wo wir neue Campingstühle kauften. Gleich daneben befand sich ein Bioladen mit frisch vakuumiertem Fleisch, diversem Gemüse, Obst und frischem Brot. Da schlugen wir zu, mussten wir doch Nahrungsmittel für die nächsten zwei Wochen einkaufen. Der Griff in das Fleischkühlgestell war für uns ein sehr befriedigendes Gefühl. So fantastisches Fleisch bekommt man in Afrika nicht alleweil. Vollbepackt, mit zig Kilo Fleisch, Gemüse, Obst, Eiern und frischem Brot (alles im Wert von CHF 62.-!!) schlugen wir zu, mussten wir doch Nahrungsmittel für die nächsten zwei Wochen einkaufen, verliessen wir den tollen Laden wieder. (Der Standort ist im Natel fixiert, wir können ihn nächstes Jahr nicht verfehlen…). Nachdem im Auto alles verstaut war, kam die Werkstatt von Iveco an die Reihe. Hier erstanden wir ein neues Teil für die zerbrochene Gangschaltung und liessen es auch gleich einsetzen. Als Letztes stand noch die Werkstatt für Spur- und Rädereinstellung auf dem Programm. Als alles erledigt war, traten wir die 32 km

Reisebericht 1/2026
Hiermit bestätige und versichere ich, dass meine Texte von mir persönlich sind und ich niemals KI/AI anwende oder angewendet habe! Als wir dieses Jahr an einem Mittwoch am Mittag in Livingstone aus dem Flugzeug stiegen überkam uns ein Gefühl der Glückseligkeit. Wir fühlen uns in Afrika, unserer zweiten Heimat, einfach unglaublich wohl. Als wir zum Gepäckrollband kamen, stand schon unser gesamtes Gepäck, bestehend aus 4 Koffern (praktisch 88 kg Werkzeuge und Ersatzteile) bereit. Dass alle Gepäckstücke ankamen, hatten wir schon seit ein paar Jahren nicht mehr erlebt. Es geschehen ja immer wieder Zeichen und Wunder! Nachdem wir von unserem Chauffeur nach Kayube Estate, die Adresse wo unsere Toto-Mumba steht, gebracht wurden, bezogen wir dieses Mal ein kleines Häuschen und campierten nicht wie üblich auf der Wiese. Der Grund hierfür ist, dass Peter in den nächsten 4 Tagen mit dem Mechaniker Gilbert und seinem Team in und an unserem Auto arbeiten werden. Am gegenüberliegenden Ufer, welches schon zu Zimbabwe gehört, konnten wir schon Giraffen und Impalas ausmachen. Ebenso hörten wir einen Elefanten trompeten, sahen ihn aber nicht. Zur Begrüssung erschien nicht wie üblich Karien, die Besitzerin dieses Anwesens, sondern ihre Schwägerin Gabriela. Sie hatten wir schon mal vor fünf Jahren kennengelernt.

Reisebericht 2025
Die Reisezusammenfassung ist nun auf https://sprotz.net/reise-2025/ erstellt

Reisebericht 5/2024
Gonarezhou NP Innerhalb zweier Tage fuhren wir nun von Bulawayo in den Gonarezhou NP. Dieser Nationalpark ist landschaftlich ein Juwel und ein Paradies für Allrad- und Wildnisfreaks. Er ist sehr weitläufig, voller Sandpisten und hat viele Wasserüberquerungen, die man meistern muss. (Bei der jetzigen Trockenheit ist das kein Problem, das Wasser ist nur etwa 40 cm tief.). Je nach geografischer Lage gibt es viele Vegetationsarten. Der überragende landschaftliche Höhepunkt sind die erodierten Sandsteinfelsen (die Chilojo Cliffs). Die Cliffs kann man mit einem Allradfahrzeug erklimmen. Von der hohen Steilkante hat man einen spektakulären Rundblick. In der Ebene unten sieht man den Runde-Fluss, der sich träge durch die urtümliche Landschaft hindurchschlängelt. Auch hier gab es viele Elefanten, Impalas, Kudus, Ellipsen-Wasserböcke und Nyalas. Alle auf der Suche nach Nahrung. Ziemlich in der Mitte des Parks trafen wir unsere Freunde Bernd und Maria aus Deutschland. Sie kamen von Mosambik her. Wir campierten auf einem steinigen Gelände am Runde, der sich hier durch eine zerklüftete Landschaft zwängt und mehrere Pools bildet. Dann erreichte uns – dank Starlink – eine Hiobsbotschaft aus der Schweiz. Meine Tante Antoinette, teilte uns mit, dass Mami einen Schlaganfall erlitten hat und im Spital ist. Der Schock sass tief und wir

Reisebericht 4/2024
Hwenge NP Nachdem wir Maabwe Bay und unsere Freunde verlassen hatten, fuhren wir direkt in den Hwange NP. Dieser hat eine Grösse von mehr als einem Drittel der Schweiz. Eine Woche verbrachten wir dort. Was wir in dieser Zeit gesehen haben, hatten wir noch nie erlebt. Die extreme Dürre hatte die Landschaft komplett verändert. Wo einst dichter Busch war, sieht man tief hinein und es sind zum Teil nur noch knapp niedrige, dürre Stämme und Stauden zu sehen. Von den ca. 160 Wasserlöchern ist ein Grossteil komplett ausgetrocknet oder sie sind versumpft. Die Tiere finden kaum Nahrung. Ein befreundeter Ranger erzählte uns, dass sie auch mit einer grossen Sterblichkeit der Tiere (vor allem der Elefanten) vor der nächsten Regenzeit (hoffentlich kommt sie!!!) rechnen. Denn eine solch grosse Dürre hätten Sambia und Zimbabwe noch gar nie erlebt. Das ist so traurig. Jedenfalls gingen wir täglich früh am Morgen und nochmals am Nachmittag auf Game Drive. Erfreulich war, dass wir in dieser Zeit viele Tierarten und davon eine grosse Anzahl trafen: Rappenantilopen. Pferdeantilopen, Steinböckchen, Impalas, Kudus, Giraffen, Zebras, und Schabrackenschakale. Vor allem aber stiessen wir im fünf Minuten Takt auf Elefanten! Diese von uns heissgeliebten, sanften Riesen, gab es hier in Hülle

Reisebericht 3/2024
South Luangwa NP Wir verbrachten also 8 Tage im South Luangwa NP(1). Täglich besuchten uns Elefanten im Camp, auch kam mal eine Giraffe vorbei. Vor uns im Fluss tummelten die Hippos und etliche Wasservögel. Einige Krokodile sonnten sich auf den Sandbänken. Nachts hörten wir öfters die Löwen brüllen oder eine Hyäne jaulen. Einige Male gingen wir selbst auf die Pirsch (game drive) im riesengrossen Park (er hat die Grösse von einem Viertel der Schweiz). Im Westen befindet sich das Muchinga Gebirge. Sonst ist das Terrain ist von Miombowald (Trockenwald) geprägt und mit einigen Steppen durchzogen. Am Fluss gibt es weite Auen. Bei unseren game drives stiessen wir jeweils auf zahlreiche Tiere wie Impalas, Pukus, auf die endemischen Crawshay-Zebras (schmale schwarz-weisse Streifen), Büffel, Ellipsen-Wasserböcke, Elefanten, Giraffen, Kudus. Raubkatzen fanden wir keine. Jedoch bei einer Nacht-game-drive, bei der man nicht selber fahren darf, sondern nur mit einem Ranger unterwegs sein darf, stiessen wir auf ein grosses Rudel Löwen und auf einen Leoparden. Weiterreise Am neunten Tag verliessen wir nun das wunderschöne Gebiet und fuhren noch ein bisschen dem Luangwa-Fluss entlang. Unverhofft standen wir plötzlich vor zwei prächtigen Löwenmännchen. Faul, mit halb geschlossenen Augen, lagen sie in der aufsteigenden Sonne. Eine Weile betrachteten